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Suchtprävention
arbeitet vorrangig im Bereich der Primärprävention zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und allgemein zur Stärkung der Persönlichkeit. möchte die schützenden Faktoren stärken, die einen späteren Suchtmittelmißbrauch verhindern können. muß frühzeitig einsetzen, ursachenorientiert, ganzheitlich und langfristig angelegt sein und kontinuierlich und zielgruppenbezogen durchgeführt werden. geht drogenunspezifisch vor. ist Teil einer Gesamtkonzeption zur Gesundheitsförderung. richtet sich (im Unterschied zur Suchtbehandlung) an alle gesunden Menschen. Einer Sucht vorbeugen kann und muß man, bevor sie sichtbar wird, bevor ein manifestes Suchtverhalten vorhanden ist. möchte Menschen helfen, eigene Lebensbewältigungsstrategien zu entwickeln, die in kritischen Lebensphasen zum Tragen kommen. Dadurch kann verhindert werden, daß sie zu Betäubungsmitteln greifen, um Probleme zu bewältigen. setzt sich u.a. mit folgenden Fragen
auseinander: ,,Wie gehe ich mit Enttäuschungen,
Verletzungen oder Konflikten um?"; "Wie selbstbewußt
bin ich?"; ,,Welche Ziele habe ich in meinem
Leben?"; ,,Worin liegt für mich der Sinn im Leben?"; ,,Was
bewegt mich, wenn ich an meine Zukunft denke?" stellt nicht das Suchtmittel und die daraus resultierenden Gefährdungen in den Mittelpunkt, sondern versucht Zugang zu den persönlichen, kreativen Möglichkeiten zu eröffnen, die es ermöglichen, Erfolgserlebnisse und Lebensfreude zu erfahren. ist kein statischer Zustand, sondern ein lebenslanger Prozeß. heißt kritische Auseinandersetzung mit Genuß und Genußmitteln. ist kein Spezialfeld für Experten, sondern Aufgabe aller am Erziehungsprozeß Beteiligten. kann nur von Menschen geleistet werden, die die Zielgruppe über einen längeren Zeitraum begleiten, z.B. Eltern, Lehrer, Sozialarbeiter, etc. muß deshalb z.B. in die Ausbildung von
Lehrern, Medizinern, Erziehern, Sozialarbeitern
integriert werden. wird effektiver, wenn Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und Einzelpersonen bzw. Institutionen in diesem Bereich vernetzt werden. ist regional zu strukturieren (z.B. im Stadtteil, Stadt, Landkreis). ist eine wichtige politische Aufgabe, geht es doch darum optimale Lebens- und Entwicklungsbedingungen für Menschen zu schaffen. muß sich deshalb um eine Lobby im sozialen und politischen Bereich bemühen. Die Fachstelle für Suchtprävention bietet folgende Dienstleistungen an:
Fachstelle
für Suchtprävention Neuer Steinweg 9, 37269 Eschwege Tel.
0 56 51 / 7 61 02 Fax 0 56 51 / 7 63 37 |