Suchtvorbeugung im Verein
Kinder stark machen


Seminar für Betreuerinnen und Betreuer in der Kinder- und Jugendarbeit

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Unter dem Motto "Kinder stark machen" fand am 07.02.2004 in im Vereinsheim des TSV Wichmannshausen ein Seminar für Betreuerinnen und Betreuer aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit im Sport, Lehrer und Fachkräfte aus der Grundschulbetreuungsarbeit sowie aus der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit statt. Erschienen waren insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich des Sportkreis Eschwege und Witzenhausen.

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis Eschwege und der Fachstelle für Suchtprävention durchgeführt. Die Seminarleitung hatten Susanne Kienzler-Schlegel, Tanja Ott, Anja Laun und Harald Nolte.

Die Kampagne "Kinder stark machen" richtet sich an Betreuerinnen und Betreuer von Kindern und Jugendlichen in den Sportvereinen. Sie sind wichtige Vertraute und Vorbilder im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen und haben großen Einfluss auf deren Persönlichkeitsentwicklung - oft weit über den sportlichen Bereich hinaus.

In dem eintägigen Seminar konnten die Betreuerinnen und Betreuer erkennen, welche wichtige Rolle sie bei der Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit einnehmen. Denn diese Einstellungen und Fähigkeiten machen Kinder und Jugendliche so stark, dass sie ihr Leben ohne den Missbrauch von Suchtmitteln bewältigen können.

Die Erwartungen der Kinder und Jugendlichen an den Sportverein, die Bedeutung von Freiraum, Abenteuer und Erlebnis, der richtige Umgang mit den legalen Suchtmitteln Alkohol und Nikotin im Sportverein, Konfliktlösungen, vertrauensschaffende Kommunikation, Gefühlserlebnisse und Bewegungserfahrung, die Zusammensetzung der Trainingsgruppe, all dies waren Themen, die von den Seminarteilnehmern zusammen mit den Referenten bearbeitet wurden.

Im sportpraktischen Teil wurden "Kleine Spiele" zur Kommunikation, Kooperation, Kontakt, Vertrauen, Erlebnis und Abenteuer durchgeführt. Sie standen im engen Kontext mit dem theoretischen Teil und verdeutlichten, welche Möglichkeiten der Betreuer durch die gezielte Auswahl von "Kleinen Spielen" hat, auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen Einfluss zu nehmen, so dass sie erst gar nicht zu Suchtmitteln greifen.

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