Suchtprävention = Leben Lernen Abhängiges und süchtiges Verhalten ist für unsere
Gesellschaft zu einem drängenden Problem geworden. Dies
läßt sich nicht mehr übersehen. Dabei geht es nicht
nur um die Sucht nach illegalen Drogen. Zahlenmäßig
fällt ebenso die steigende Abhängigkeit von legalen
Alltagsdrogen, von Tabletten und bestimmten Tätigkeiten,
wie zum Beispiel dem übermäßigen Fernsehkonsum, ins
Gewicht. Die damit zusammenhängenden Probleme sind in der Regel Auswirkungen von gewollten Entwicklungen: vom Wohlstand, viel freier Zeit, hoher Mobilität und vielem anderen mehr. Auch unsere Kinder wachsen damit auf und unterliegen der Gefahr, den negativen Folgen zum Opfer zu fallen. Deshalb ist Suchtprävention auch in der Grundschule nötig, denn Prävention (vom lat. prävenire -
zuvorkommen) hat zur Aufgabe, suchtfördernde
Umstände zu erkennen (persönlich und
gesellschaftlich) und ihnen frühzeitig mit
gezielten Angeboten entgegenzuwirken: Suchtprävention heißt Leben lernen und orientiert sich an positiven Zielen. Sie
möchte nicht moralische Appelle weitergeben,
sondern die persönliche Lebenskompetenz der
Kinder stärken. |
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