5. Streetball-Challenge
5. Streetball-Challenge ,,Dem Frust einen Korb geben" ESCHWEGE (ot/hn). Der diesjährige Auftakt zu dem kreisweiten Streetball Challenge, das zum fünften Male ausgetragen wurde, war ein großer Erfolg. In Eschwege spielten gleich 15 Mannschaften um den Einzug in die Finalrunde. Sieben Mädchen- und acht Jungen-Mannschaften spielten in zwei Altersklassen. Die Mannschaften, die mit drei Spielern aufliefen, nannten sich u.a. »Underdogs", ,,Ne ones Fool" oder auch einfach nur ,,Victory". Das Spektakel zog jedoch nicht nur Freunde des Basketballs an, sondern auch zahlreiche Zuschauer. Bei hochkarätigen Spielen ahmten die Athleten ihre Idole Michael Jordan, Timmy Hardaway, Detlef Schrempf oder Sean Kemp aus der amerikanischen Profiliga NBA nach. Die weiteren Stadtmeisterschaften wurden in Hessisch Lichtenau, Witzenhausen und Waldkappel ausgetragen. Die Finalrunde fand in Grebendorf statt.
Zur musikalischen Unterhaltung legten DJs Hip Hop und Rap-Musik auf und verschafften den Anwesenden so ein wenig Flair der New Yorker Bronx und Harlem, wo der Ursprung des Basketballs liegt.
Das Siegen war nebensächlich, im Vordergrund stand der Spaß am Spielen. Als Kooperationspartner fungierte dieses Jahr die Polizeidirektion Eschwege mit ihrer Aktion ,,My Way -Fair Play", die die Veranstaltung unterstützte. Als weiterer Kooperationspartner konnte die Fachstelle für Suchtprävention beim Diakonischen Werk gewonnen werden.
Die Polizei und die versammelten SozialpädagogInnen spielten zwischenzeitlich auch gegeneinander, wo die Auswahl der Polizei mit 6:5 die Oberhand behielt.
![]() Zielsetzung ist, daß Jugendliche trotz Konkurrenz und Rivalität im sportlichen Wettkampf friedfertige Strategien der Konfliktregelung erlernen:
Streetballspiele finden ohne Schiedsrichter statt und fördern damit Einfühlsamkeit und Verständnis für das Verhalten anderer. Das Spiel ohne Trainer und Lehrer unterstützt Eigeninitiative, Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit. Eine sportliche Freizeitgestaltung soll Jugendlichen Erfolgserlebnisse, Bestätigung, Selbstachtung, Selbstwert und Identität ermöglichen. Die Suchtprävention gab den Sportlern mit auf den Weg: ,,Dem Frust einen Korb geben".
Für die reibungslose Organisation sorgte wieder die Jugendförderung der Städte Eschwege, Witzenhausen und Hessisch-Lichtenau. Weitere Organisationspartner waren die AWO-Jugendförderung Bad Sooden Allendorf und das AWO Jugendwerk Meinhard-Wanfried.
|