TEN SING – was ist das?


Teenager stehen auf der Bühne, inszenieren eine eigene Show, singen, tanzen, spielen Theater und machen Musik. Sie leben Kreativität, Phantasie und Lebensfreude auf ihre ganz eigene Art aus.
TEN SING steht für "Teenager singen" und stellt ein umfassendes christliches Jugendarbeitskonzept innerhalb des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) dar. In örtlichen TEN SING-Gruppen entdecken junge Leute ihre Kreativität ganz neu - und vielleicht auch bislang verborgene Fähigkeiten.

TEN SING bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Alltagserfahrungen mit ihren eigenen kulturellen Ausdrucksformen wie Musik, Tanz oder Theater zu verarbeiten. Die aktive und schöpferische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Realitäten und dem christlichen Glauben öffnet den Blick für Zusammenhänge.
Ein TEN SING-Konzert am Ende eines Projektjahres ist das Ergebnis eines gemeinsamen und selbstverantworteten Prozesses. Nicht Perfektion oder künstlerische Qualität zählt bei dieser Arbeit, sondern vor allem der Wunsch, aus vielen verschiedenen Ideen und Vorstellungen ein gemeinsames Stück zu entwickeln: das Kleinkunstwerk "TEN SING- Show".



Homepage von TEN SING Eschwege

Was hat TEN SING mit Suchtprävention zu tun?

Die Gründe für die Entwicklung von Suchtverhalten sind vielfältig und kompliziert. Mangelnde Entwicklung von individueller und sozialer Kompetenz, fehlende Selbstsicherheit, ein instabiles familiäres und soziales Umfeld können dazu beitragen, daß (junge) Menschen abhängig werden.
Primärprävention ist nicht substanzgebunden und versucht nicht, zwischen einzelnen Drogen (legal oder illegal) zu unterscheiden, sondern fördert die Ausprägung sog. „Suchtschutzfaktoren“ in der Persönlichkeit von Jugendlichen(1):
  • Selbständigkeit und Selbstverantwortung
  • Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Konfliktfähigkeit
  • Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
  • Frustrationstoleranz
  • emotionale Erlebnisfähigkeit
  • Genußfähigkeit
  • Unterstützung bei der „Sinnsuche und Sinnerfüllung“

Suchtspezifischen Präventionsziele:

Förderung eines sozialen Klimas und Bestärkung von Wertvorstellungen, die zu einer erhöhten Drogendistanz beitragen
Stärkung von Kompetenzen zu eigenverantwortlichem, bewußtem Umgang mit legalen Suchtmitteln
Vermittlung jugendgemäßer Informationen zu Sucht und Suchtmitteln
Bewußtmachung der fließenden Übergänge und Prozeßhaftigkeit von Suchterkrankungen(2)

1) BzgA: Gesundheitsförderung und Erlebnispädagogik in der Jugendarbeit
2) dto

 

Eindrücke

von der neuen Ten-Sing-Show
"Unser Dorf soll schöner werden" vom 22.05.99

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